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Autor Thema: Persönlicher Rückblick auf die Tagung in Ruhla  (Gelesen 659 mal)
ralf
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Ralf Kluttig-Altmann


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« am: Mai 06, 2006, 06:06:57 PM »

Liebe Tagungsteilnehmer, liebe Mitglieder und Freunde des Arbeitskreises,

nach ein paar Tagen des "Verdauens" und Nachdenkens möchte ich noch einige persönliche Gedanken zur diesjährigen Tagung unseres Arbeitskreises kund tun, bevor die Aufgaben des Alltags diese wieder in den Hintergrund drängen. Zuerst einmal vielen herzlichen Dank an alle, die mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung betraut waren bzw. sind - es hat alles hervorragend geklappt! Erstaunlich und erfreulich für uns alle war wohl die mit 31 Teilnehmern (davon 8 aus Nachbarländern) hohe Beteiligung - wenn man bedenkt, dass mit der unsicheren Situation des AK und dem im Herbst ebenfalls in Ruhla stattfindenden Symposium der Academie international de la pipe zwei Faktoren vorhanden waren, die den Zulauf mit Sicherheit etwas gebremst haben. In diesem Zusammenhang ist es eher nebensächlich, wenn auch schade, dass unser 20jähriges Jubiläum auf der Tagung so gut wie keine Rolle gespielt hat - das hatten wir uns vor 2 Jahren noch anders vorgestellt. Aber die Prioritäten liegen zur Zeit eben ein bisschen anders, und feiern können wir dann das 25jährige um so mehr super.

Es war für mich sehr ermutigend, dass verhältnismäßig viele Teilnehmer ihre Abreise am Sonntag nachmittag etwas hinausschoben und zum Teil oder bis zum Schluss an der Diskussion über die Zukunft von AK und Knasterkopf teilnahmen. Wie schon vorauszusehen, waren hier keine abschließenden Ergebnisse zu erwarten; dafür ist so eine Tagung einfach zu kurz und der Teilnehmerkreis, bezogen auf den ganzen AK, doch etwas klein. Wir haben aber einige entscheidende Lösungsansätze gefunden, an denen in nächster Zeit zu arbeiten sein wird. Was mich am meisten gefreut hat, war das bei vielen Teilnehmern deutlich spürbare Bekenntnis zu AK und Knasterkopf und der Wille, beide wieder neu zum Leben zu erwecken. Wenn es uns gelingt, diesen Willen in die nächsten Monate zu transportieren und trotz der vielfältigen "Ablenkungen" des Alltags, die jeder von uns hat, gut zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, werden wir sicher gute Ergebnisse erzielen!

Der Satz von Ursel, dass wir nach dem radikalen Rückzug von Martin Kügler wie unter Schock standen, trifft wohl auf uns alle zu und lässt mich das vergangene "Tonpfeifenjahr", in dem es ungewohnt still war, in etwas weniger düsterem Licht sehen. Um so wichtiger war die Ruhlaer Tagung, die allen gezeigt hat, dass es weiter geht - und nicht nur irgendwie, sondern richtig professionell und gut. Dass wir alle dabei lernen müssen, liegt in der Natur der Sache und geht mir nicht anders als Euch/Ihnen. Ich habe das Gefühl, Viele haben erst auf dieser Tagung die Tragweite der veränderten Situation akzeptiert und sind jetzt bereit, sich darauf einzustellen.

Ich danke für das ausgesprochene Vertrauen, den Arbeitskreis ein weiteres Jahr zu leiten. Solange ich dieses Vertrauen habe, solange sich meine Vorstellungen über den Arbeitskreis mit denen der Mehrheit decken und ich auf Unterstützung zurückgreifen kann, werde ich diese Aufgabe gern erfüllen. Natürlich ist mir bewusst, dass es für diesen Posten zur Zeit nicht gerade viel Konkurrenz gibt  zwinker, aber das kann und sollte sich in den nächsten Jahren ändern. In diesem Zusammenhang möchte ich noch ein persönliches Wort anfügen, das mir bitte keiner übelnehmen möchte, sondern welches ganz rational zu verstehen ist. Auch ich schätze die familiäre Note unserer Treffen sehr und genieße den Unterschied zu unpersönlichen Großtagungen. Allerdings ist die Gewichtung zwischen Wissenschaft und intimerer Atmosphäre auch immer eine Gratwanderung. Für eine wissenschaftliche Tagung mit familiärer Note stehe ich als Leiter gern zur Verfügung, für ein eventuelles "Familientreffen" mit wissenschaftlichem Anstrich nicht mehr. Aber diese Sorgen kann ich mit der wunderbaren Einladung nach Gouda zur Tagung 2007 erst einmal getrost auf die fernere Zukunft verschieben.

Zur Zeit kann noch niemand mit Sicherheit sagen, wohin sich der AK entwickelt (Stichwort Altersstruktur). Wichtig für uns alle ist es, jüngere Kollegen zu gewinnen und für längere Zeit für den Forschungsgegenstand Tonpfeife zu interessieren. Ich will an dieser Stelle nicht unter den Tisch fallen lassen, dass es gerade in den letzten Jahren hinzu gekommene Mitglieder sind, die jetzt einen Großteil der Arbeit machen (z.B. Natascha, Carsten, Marita). Bitte also weiterhin Werbung machen!

Es wird eine Weile dauern, die ganzen Ideen und Aufgaben, welche sich aus der Ruhlaer Tagung ergeben, abzuarbeiten. Ich werde im Forum ab und zu wichtige Themen wie die Zukunft des Knasterkopf oder eine ausführliche Auswertung des im Vorfeld der Tagung verschickten Fragebogens u.ä. anschneiden und kann allen nur empfehlen, ab und zu reinzuschauen, zu lesen und - vor allem - im Gespräch zu bleiben. In diesem Sinne und in der Hoffnung auf gemeinsame aktive Monate bis zum 21. Treffen des Arbeitskreises Tonpfeifen 2007 in Gouda, Ihr/Euer

Ralf Kluttig
Kommissarischer Leiter
Gespeichert

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