KnasterKOPF
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Band 6 / 1992

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Band 4 / 1991

Band 3 / 1990

Band 2 / 1990

Band 1 / 1989



 

Band 16 / 2003

Der Band ist dem Schwerpunktthema

Tonpfeifenbäckerei in Mitteldeutschland

gewidmet und Sie finden darin die Mehrzahl der Vorträge, die während des
16. Treffens des Arbeitskreises zur Erforschung der Tonpfeifen
in vom 1.- 4. Mai 2002 Grimma gehalten worden sind. Ferner enthält der Band umfangreiche Analysen von Tonpfeifenfunden sowie in verstärktem Umfang Aufsätze aus der internationalen Tonpfeifenforschung. Hinweise auf aktuelle Tagungen und Neuigkeiten aus der Tonpfeifenforschung runden den Band ab.

  Titelbild Band 16

 

Aus der Forschung

Andreas Heege:
Tonpfeifenfunde in Einbeck

Michael Schmaedecke:
Floral verzierte Pfeifen mit Herstellerangaben aus Fundkomplexen des südlichen Oberrheins

Ralf Kluttig-Altmann/Martin Kügler:
Bewegung in Sachsen. Zur Emanzipation der deutschen Tonpfeifenforschung

Gerda Standke:
Tonpfeifen - Pfeifenton: Zur Geologie des Rohstoffes

Marita Pesenecker:
Tonpfeifenbäckerei in Grimma

Ralf Kluttig-Altmann:
Tonpfeifen in Leipzig - Abschluss einer Fundaufnahme

Gerd Mattuschka:
Pfeifenbäckerei in Leisnig

Bernd Standke:
Pfeifenbäckerei in Altstadt-Waldenburg

Walter Morgenroth:
Böttger und die Tonpfeifenbäckerei in Meißen

Gisela Murken:
Tabakanbau und -handel in Südniedersachsen

Jorge Kulemeyer:
Tonpfeifen aus Moralito/ Argentinien

Ralf Kluttig-Altmann/Martin Kügler/Henry Toms:
Internationale Terminologie der Tonpfeifenforschung. Teil I: Englisch-Deutsch



Neue Funde


Gunnar Möller:
Ein interessanter Stralsunder Baubefund - Tonpfeifenstiele als Putzuntergrund

Daniel Schulz:
Smoking - No Smoking. Pfeifenraucher in Schloss Ludwigsburg

Maren Weidner:
Tonpfeifenfunde aus der Hamburger Reichenstraße

Wojciech Siwiak:
Pfeifenfunde im Stadtgebiet von Bydgoszcz (Bromberg)

Natascha Mehler:
Altes und Neues von Tabak und Tonpfeifen in Island

Richard Gartley:
Deutsche "Stummelpfeifen" von Ausgrabungen in den USA

Martin Kügler:
Der Gesellenbrief des Johann Wilhelm Dorn von 1777

Natascha Mehler:
Eine Geschichte über den vielfältigen Gebrauch und Nutzen von Tabak

Heinz-Peter Mielke:
Notizen zur Tonpfeifenproduktion im Veneto

 

Neue Literatur

Rezensionen, Bibliografie neuer Literatur

 

Notizen

Laufende Projekte und wissenschaftliche Abschlussarbeiten

Mitteilungen und Fragen


Knasterkopf Band 16/2003
208 Seiten DIN A4-Format
Preis 26,00 Euro im Abo 21,00 Euro jeweils + Porto

Bestellungen: Herausgeber Martin Kügler

 
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Band 16/2003, S. 11-68
Andreas Heege: Tonpfeifen aus Einbeck, Niedersachsen

Von 1285 Fragmenten aus 30 Fundstellen sind vor allem 225 Pfeifenköpfe bzw. Kopffragmente auswertbar, von denen 100 lesbare Marken tragen. Die für die Niederlande entwickelten Typologien für Pfeifenköpfe und Stielverzierungen können durch datierende Beifunde bestätigt werden. In Einbeck ist jedoch ein Pfeifentyp mit kleiner Ferse zahlreich vertreten. Es ist noch zu klären, ob dieser Typ nur eine regionale Eigenheit aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert ist, oder ob ein separater Typ definiert werden kann, der zwischen den Basistypen 2 und 3 steht.
Für die Frühphase der Tonpfeifen, d.h. die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, ist die Herkunft der wenigen Köpfe und Fragmente ungewiss. Nur zwei Köpfe aus dem späten 17. Jahrhunderts tragen Marken, die vermutlich auf niederländische Provenienz hinweisen. Bei einer dritten aus dem frühen 18. Jahrhundert stehen eindeutig niederländische Marken neben unidentifizierten Marken norddeutscher bzw. hessischer Hersteller.

 



Pfeifenköpfe aus Einbeck

Ausgewählte Pfeifenköpfe aus Einbeck, dat. 18. Jh., niederländische und deutsche Provenienz
Fersen-, Boden- und Innenmarken

Fersen-, Boden- und Innenmarken verschiedener Hersteller in den Niederlanden und Deutschland auf Einbecker Tonpfeifen
 
Neben zahlreichen niederländischen, überwiegend wohl goudaischen Produkten liegen ab 1740 eine größere Zahl Pfeifen von Herstellern aus dem benachbarten Hildesheim und Hardegsen vor. An Pfeifen aus dem Zeitraum um 1750 ist auch die größte Mustervielfalt ringförmig angebrachter Bandstempel und schräg kannelierte Stiele festzustellen.
Tonpfeifen aus Uslar überschwemmen nach 1769 den Einbecker Markt. Daneben lässt sich für andere Pfeifenhersteller aus Hildesheim, Hameln, Hannoversch Münden, Großalmerode und dem Westerwald nur ein geringer Absatz belegen. Aufgrund der Einbecker Funde können erstmalig die Namen von Uslarer Pfeifenbäckern mit bestimmten "Pferdemarken" verknüpft werden.
Die Uslarer Produktion scheint auch im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert den Einbecker Markt dominiert zu haben. Zwei Rundbodenpfeifen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind mit hannoverschem bzw. braunschweigischem Wappen und Wahlspruch verziert. Auch Produkte der nur kurzfristigen Casselmannschen Produktion aus Hannoversch-Münden sind in Einbeck belegt.
Obwohl bunt glasierte Tonpfeifen des 17. und frühen 18. Jahrhunderts aus umliegenden Orten bekannt sind, gibt es Derartiges in Einbeck nicht. Auch wird an den Einbecker Funden deutlich, dass die typischen niederländischen Reliefpfeifen des 18. Jahrhunderts den Einbecker Markt offensichtlich nicht erreichen. Unklar bleibt auch, warum z.B. Pfeifen aus dem Braunschweiger Raum bzw. dem Ost- und Südharz nicht nach Einbeck gelangten.
In Einbeck wurden Tonpfeifen aus nostalgischen Gründen letztmalig anlässlich des Nachbarschaftsfestes von 1936 angeschafft und geraucht.

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Band 16/2003, S. 69-87
Michael Schmaedecke: Floral verzierte Pfeifen mit Herstellerangaben aus Fundkomplexen des südlichen Oberrheins

Eine Typisierung von Tonpfeifen wird in Fachkreisen bereits schon lange diskutiert, ist aber unter Berufung auf die geringe Menge des bekannten Materials noch nicht in Angriff genommen.Anhand von Funden floral verzierter Tonpfeifen vom südlichen Oberrhein werden hier einzelnen Herstellern bestimmte Pfeifentypen zugeordnet und benannt.

Diese Bezeichnungen sollen es ermöglichen, die Typen von Pfeifen, die künftig gefunden werden, anzusprechen und dem bekannten Fundbestand zuzuordnen. Die Typisierung versteht sich als Arbeitsvorschlag, der noch durch die genauere Untersuchung des Originalmaterials verfeinert werden muss. Die Elemente der Verzierungen der in den 1660er bis 1680er Jahren im Raum Mannheim/Frankenthal hergestellten Pfeifen gleichen sich in starkem Maße, so dass für die Herstellung der Pfeifenformen ein nur kleiner Werkstattkreis oder auch nur eine metallverarbeitende Werkstatt angenommen werden kann.

 
Pfeifenstiel
Pfeifenstiel des Typs "M.Kesselhum 1", dat. Mannheim 1681


Pfeifenkopf

Pfeifenkopf des Typs" Hans Minch 1" aus Frankenthal, um 1660/70
 

Die Hersteller verkauften die Formen an die Pfeifenbäcker, welche möglicherweise selbst ihre Namen und die Angaben des Herstellungsortes und -jahres daran anbrachten oder diese Arbeit durch wenig geübte Personen ausführen ließen. Außer neuen Formen wurden auch bereits gebrauchte Formen gehandelt.
Neben dem einheimischen Markt belieferten einige Mannheim/Frankenthaler Pfeifenbäcker möglicherweise auch andere Regionen, wobei der südliche Oberrhein für einige ein wichtiges Absatzgebiet darstellte. Hierzu muss jedoch festgestellt werden, dass es nicht sicher ist, ob dieser Export wirklich stattgefunden hat. Es muss auch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass die dort gefundenen Pfeifen durch die Konsumenten wie Reisende und insbesondere Soldaten dorthin gekommen sind, die sich im Herstellungsgebiet damit versorgt haben.


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Band 16/2003, S. 88-98
Ralf Kluttig-Altmann/Martin Kügler: Bewegung in Sachsen. Ein Beitrag zur Emanzipation der deutschen Tonpfeifenforschung

Im Rückblick auf die Entwicklung der Tonpfeifenforschung in Deutschland zeigen sich bedeutende Fortschritte. Die anfängliche Abhängigkeit von der ausländischen Forschung ist gerade in den letzten zwei bis drei Jahren einer starken Eigenständigkeit gewichen. Die Entwicklung zeigt sich besonders deutlich am Beispiel Sachsens, wo sich auch durch die Tagung des Arbeitskreises 2002 viele neue Aspekte ergeben haben.


Pfeifen des Görlitzer Typs
Pfeifen des Görlitzer Typs, Varianten 1 und 2, hergestellt in der Oberlausitz, 2. Hälfte 17. Jh., mit angesetzem Stiel
 

Es gab in Ostsachsen im 17. Jahrhundert an bisher noch nicht exakt zu lokalisierenden Orten eine eigenständig entwickelte Technologie, die sich grundsätzlich von der bisher als überall gegeben angenommenen Herstellungsweise mittels zweiteiliger Pfeifenformen unterscheidet. An aktuellen Neufunden lassen sich folgende Technologie feststellen: Die manuelle Anbringung von Dekoren am Kopf, die getrennte Ausformung von Stiel und Kopf und deren nachträgliches Zusammensetzen und das nachträglichem Abwinkeln des Pfeifenstieles nach der Montage. Völlig neuartig ist der Beweis, dass Tonpfeifenköpfe auf der Töpferscheibe gedreht wurden, um dann den separat ausgerollten Stiel anzusetzen. Die Anzahl der Funde zeigt außerdem, dass es sich trotz deutlicher Qualitätsunterschiede zu Tonpfeifen aus Pfeifenformen um Technologien gehandelt hat, die erfolgreich waren und über mehrere Jahre oder Jahrzehnte ausgeübt wurden.
Damit entfällt ein Technologietransfer aus den Niederlanden und evtl. anderen deutschen Orten als Zwischenstationen durch wandernde Gesellen o.ä. Die neue Technologie entstand aufgrund der starken lokalen und regionalen Nachfrage nach Tonpfeifen und war trotz gewisser Einschränkungen hinsichtlich der Effektivität und Qualität geeignet, sich über längere Zeit zu behaupten und einen regionalen oder sogar überregionalen Markt zu versorgen.
Erstmals ist durch die Beobachtungen an den Fundstücken auch belegt, dass Töpfer Tonpfeifen mit einer ihrem Handwerk entsprechenden Technologie herstellten. Damit werden verschiedene archivalische Hinweise auf die Verbindung beider Handwerke gestützt. Daher ist künftig verstärkt auf die personellen Beziehungen zwischen beiden Handwerken bzw. der Identität der Personen zu achten.

Die Tonpfeifenbäckerei war im 17. und 18. Jahrhundert in Sachsen in weit mehr Orten ansässig als bisher angenommen. Neben 15 bisher bekannten Orten kommen Belgern, Herrnhut(?), Leipzig, Meißen, Meuselwitz hinzu und weitere Nachweise sind zu erwarten.
Niederländische Importe sind in weit geringerem Umfange vorauszusetzen als es bisher postuliert wurde. Vielmehr muss stärker als bisher von lokaler/regionaler Produktion ausgegangen werden. Diese Produkte heben sich im 17. Jahrhundert teilweise deutlich typologisch von den importierten Pfeifen ab, während sie im 18. und 19. Jahrhundert die goudischen Vorbilder bis zur Perfektion imitieren.
Die hier an sächsischen Verhältnissen aufgezeigte Emanzipation der deutschen Tonpfeifenforschung betrifft somit archäologische, historische, technologische, typologische und methodische Bereiche. Statt der reinen Fundvorlage und pauschalen Zuweisung der Fragmente ist es heute möglich, die Fundstücke differenziert und im regionalen wie auch im übergeordneten Kontext zu betrachten. Die nunmehr für Sachsen grundsätzlich zu revidierende Forschungsmeinung von der Dominanz der niederländischen Tonpfeifenbäckerei und vom "Versorgungsmonopol" ist auch für andere Bundesländer in Frage zu stellen.

Durchstechen des Rauchkanals

Durchstechen des Rauchkanals (Weiern) bei üblicher, komplett modelgeformter Pfeife, in flachem Winkel und in einer Achse.

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Band 16/2003, S. 99-104
Gerda Standke: Tonpfeifen - Pfeifenton. Zur geologischen Geschichte des Rohstoffes

Die Entstehung und Verbreitung von Tonen ist an bestimmte geologische Verhältnisse gebunden, die besonders im Tertiär wirksam waren. Im sächsischen Raum treten Tone vor allem am Südrand der flächenhaften Tertiärverbreitung in relativen Hochlagen auf, wo sie oberflächennah teils in Tongruben, teils in Tiefbauen oder durch Tagebaue oft in Verbindung mit anderen Rohstoffen (Braunkohle, Kiessande) gewonnen wurden. Innerhalb der Tonvorkommen können bestimmte Tonvarietäten auftreten, die sich für die Herstellung von Tonpfeifen besonders eignen. Das sind vorwiegend feine, relativ fette und weißbrennende Tone. Im 18. Jahrhundert bezogen die Waldenburger Pfeifenbäcker den "Pfeifenton" vorwiegend aus dem nahegelegenen Frohnsdorf im Thüringischen Fürstentum Altenburg, aber zeitweise auch aus dem etwa 40 km entfernten Grimmaer Raum.



 
Karte

Tertiärverbreitung in Nordwest-Sachsen/Ostthüringen mit Bezug zu wichtigen Tonvorkommen und Pfeifenbäckerorten

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Band 16/2003, S. 105-112
Marita Pesenecker: Tonpfeifenproduktion in Grimma

Die Tonpfeifenproduktion begann in Grimma Ende des 17. Jahrhunderts. Den Ton bezogen die Pfeifenmacher aus Groß- und Kleinpösig, wo sich die Tongruben auf den Parzellen der Bauern befanden. Der Tonpreis lag für ein Fuder bei 2 Taler und 14 Groschen und der jährliche Tonverbrauch wird Ende des 18. Jahrhunderts mit 2000 Zentner angegeben. Vereinzelt bezogen auch die Waldenburger Pfeifenmacher ihren Ton aus Pöhsig.
Die Anzahl der Pfeifenmacher schwankte. In den 1740er Jahren waren es drei, später zwischen vier und sechs Pfeifenmachermeister, die jeweils weitere Personen (Gesellen, Lehrlinge) beschäftigten. Heinrich Neumann erreichte eine dominierende Stellung innerhalb der Grimmaer Pfeifenmacher und gab die Preise für Tabakspfeifen in Grimma an.
Alle Pfeifenmacher ahmten die holländischen Pfeifen nach und benutzten zum größten Teil den Namen des Goudaer Meisters "Frans Verzijl", auf der Ferse befand sich der "Löwe im holländischen Garten". Das Produktionssortiment erweiterte sich durch veränderte Rauchgewohnheiten nach 1800. Seit dem Ende des 18. Jh. wurden die benötigten Pfeifenformen von einem Grimmaer Zinngießer angefertigt.
Neben den Grimmaer Pfeifen wurden in Grimma auch eine Vielzahl goudischer Originale gefunden. Aus der Beschwerde der Pfeifenmacher im Jahre 1799 geht hervor, dass auch Pfeifen aus dem Ausland, besonders aus Hessen, in die Region kamen. Die Produktion tönerner Tabakspfeifen endete in Grimma in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

 



Pfeifenkopf


Pfeifenkopf mit reicher Reliefverzierung und den Porträts von Friedrich August III, Kurfürst von Sachsen, und seiner Gemahlin Amalia, hergestellt von Johann Gottlob Kramer in Grimma, Ende 18. Jh.
Tonpfeifenfragment

 






Tonpfeifenfragmente aus der Werkstatt von Johann Gottlob Kramer in Grimma, Mühlgasse 7, Ende 18. Jh.

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Band 16/2003, S. 113-116
Ralf Kluttig-Altmann: Tonpfeifen in Leipzig - (vorläufiger) Abschluss einer Fundaufnahme. Ein sehr früher Pfeifenbäcker in Leipzig

Der Aufsatz markiert den (vorläufigen) Abschluss einer Serie über Tonpfeifenfunde aus Leipzig, die dort in den 1990er Jahren zu Tage kamen. Von Bedeutung für die Pfeifenforschung in Sachsen und Deutschland ist eine jüngst entdeckte Quelle, wonach Hans Thielmann im Jahre 1656 als Pfeifenbäcker Leipzigs genannt wird. Somit ist er der viertälteste namentlich bekannte Pfeifenbäcker Deutschlands.
Als Resümee der Gesamtschau kann festgehalten werden, dass viele in Sachsen gefundene Pfeifen, die ehemals als Goudaer Produkte identifiziert wurden, aufgrund des Erkenntnisgewinns sich nun als sächsische Erzeugnisse offenbaren. Unter diesem Gesichtspunkt sind sowohl Neufunde in Sachsen und Deutschland als auch der Handel mit Goudaer Pfeifen kritischer als bisher zu betrachten.

 


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Band 16/2003, S. 117
Gerhart Mattuschka: Pfeifenbäckerei in Leisnig

In der sächsischen Stadt soll die Tonpfeifenproduktion 1697 bereits von wirtschaftlicher Bedeutung gewesen sein, die Anfänge sind aber noch ungeklärt. 1753 ist nur ein Pfeifenbäcker belegt. Ende des 18. Jahrhunderts nahm die Produktion zu. In Leisnig gefundene Pfeifenfragmente zeigen eine große Ähnlichkeit mit Modellen aus den nahegelegenen konkurrierenden Pfeifenbäckerorten Grimma und Waldenburg. Die Pfeifenherstellung endete wohl um 1830.




 
Tonpfeife

Tonpfeife aus der Lichtenberggasse in Leisnig, dat. Mitte 18. Jh.

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Band 16/2003, S. 118-130
Bernd Standke: Zur Tonpfeifenbäckerei in Waldenburg (Altstadt)

In Waldenburg (Altstadt) entwickelte sich eine umfangreiche und auch qualitativ bemerkenswerte Tonpfeifenproduktion, die erst am Ende des 19. Jahrhunderts zum Stillstand kam. Die bekannten Pfeifenbäcker sowie zahlreiche Pfeifenfunde aus diesem Ort werden in diesem Beitrag vorgestellt. Ungehindert der Schwierigkeiten mit Kursachsen (ab 1806 Königreich Sachsen) und den daraus resultierenden hohen Durchgangszöllen scheint das kursächsische Wappen ein beliebtes Motiv auf den Pfeifenköpfen gewesen zu sein. Ebenso wie in Grimma wurde hier versucht, durch Nachahmungen von Goudaer Vorbildern (Stielabrollungen, Fersenstempel, Kopfdekor) die Tonpfeifen attraktiver und verkaufsfördernder zu gestalten. Zwei Stielfragmente identifizieren Waldenburg (Altstadt) als einen der Herstellungsorte der sog. Zapfenberg-Pfeifen.

 
Zeichnungen

In Waldenburg hergestellte Tonpfeifen aus dem 18. Jh.
Zeichnungen

Waldenburger Tonpfeifen mit einem "W" als Fersenseitenmarke

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Band 16/2003, S. 131-136
Walter Morgenroth: Johann Friedrich Böttger und die Errichtung seiner Meißner Tabakspfeifenfabrik

Böttger, der Erfinder des europäischen Porzellans beschäftigte sich seit 1706 auch mit der Herstellung von Pfeifen. Zunächst produzierte er Pfeifenköpfe aus rot-braunem Böttgersteinzeug. Von 1710 bis 1712 betrieb er eine eigene Pfeifenbäckerei in Meißen, die von dem aus Wesel am Rhein stammenden Pfeifenbäcker Johann Müller geleitet wurde. Müller war zuvor in Magdeburg und Bevern tätig gewesen. 1712 übernahm Müller die wenig florierende Werkstatt, gab aber die Produktion 1713 auf und kehrte nach Wesel zurück, wo er 1729 starb.

Pfeife

Tabakspfeife aus rotbraunem Böttgersteinzeug, hergestellt in Meißen 1712

In der Pfeifenbäckerei wurden 1712 auch langstielige Tonpfeifen aus rot-braunem Böttgersteinzeug hergestellt. Wegen erheblicher Schwierigkeiten beim Brennen wurde der Versuch nicht fortgesetzt. Von diesen Pfeifen haben sich nur zwei Exemplare erhalten.

 

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Band 16/2003, S. 137-142
Gisela Murken: Tabakanbau und Tabakhandel in der südniedersächsischen Region

Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 20. Jahrhundert hinein stellten Tabakanbau, -verarbeitung und -handel eine unentbehrliche Erwerbsquelle in der südniedersächsischen Region dar. Besonders das Leinetal um die Orte Northeim, Nörten-Hardenberg, Bovenden bei Göttingen und das Eichsfeld werden unter diesen Aspekten näher betrachtet. Im Eichsfeld ist der Tabakanbau bereits seit 1660 nachgewiesen. Zahlreiche Schriftquellen belegen anschaulich, wie sich 300 Jahre lang dieser Erwerbszweig in der Region behauptete. Er überstand Krankheiten, durch Verunreinigung und Betrug verursachte Handelsschwierigkeiten, Steuererhöhungen und den Konkurrenzdruck von Importen, bis in der Mitte des 20. Jahrhunderts der Anbau von Tabak unrentabel wurde.

 

Tabaksfeld

Tabaksfeld im Eichsfeld um 1930

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Band 16/2003, S. 143-149
Jorge Kulemeyer: Rauchpfeifen aus der frühen Töpferzeit von dem archäologischen Fundort Moralito, Argentinien
Pfeifenkopf  


Die der San-Francisco-Kultur zugehörigen Pfeifenköpfe aus Ton können sehr exakt in das 2. Jahrhundert nach Christus datiert werden. Neben glatten Modelle sind solche mit anthropomorphen Verzierungen gefunden worden. Geraucht wurden halluzinogene Pflanzen, wobei die These aufgestellt wird, dass das Motiv des Pfeifenkopfes entsprechend der zu erwartenden Halluzination ausgewählt wurde. Geraucht wurde von den Indogenen nur in der Gruppe und zu kultischen Zwecken.





Anthropomorph gestalteter Kopf der San-Francisco-Kultur in Moralito, dat. 2. Jh. n. Chr.

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Band 16/2003, S. 149-152
Ralf Kluttig-Altmann/Martin Kügler/Henry Toms: Internationale Terminologie zur Tonpfeifenforschung. Teil I: Englisch-Deutsch

Die Benutzung fremdsprachiger Literatur ist gerade bei dem europäisch stark vernetzten Forschungsgegenstand Tonpfeife selbstverständlich. Bei der Übersetzung von Spezialbegriffen treten schnell Schwierigkeiten auf. Diese Begriffe können entweder gebräuchliche Wörter sein, die in der Tonpfeifenforschung eine besondere, mit einem üblichen Wörterbuch nicht zu erschließende Bedeutung haben. Oder es handelt sich um spezielle Wortschöpfungen bzw. -abwandlungen, welche man in den meisten Wörterbüchern vergeblich sucht. Unter diesen Bedingungen können sich in Übersetzungen rasch Missverständnisse einschleichen, die später unbemerkt weiter gegeben werden.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, Listen der Fachbegriffe zusammenzustellen. Die Verfasser starten eine Serie, die sich zuerst der Sprachen aus den Ländern mit einer traditionell starken Forschung und deshalb großen Anzahl an Publikationen annimmt. Der vorliegende erste Teil der internationalen Terminologie beginnt mit Englisch:

Internationale Terminologie zur Tonpfeifenforschung Teil I

 

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Neue Funde

Band 16/2003, S. 153 f.
Gunnar Möller: Ein interessanter Stralsunder Baubefund - Tonpfeifenstiele als Putzuntergrund

Bei der Sanierung des Stralsunder Klosters "St. Jürgen am Strande" in der Mönchstraße 41 kamen im Frühjahr 1996 dutzende Tonpfeifenstiele zu Tage. Die Pfeifenstiele waren auf dünnem Draht gezogen und im ersten Obergeschoss an der südwestlichen Seitenwand mattenartig zur Ausgleichung einer Unebenheit unmittelbar auf der Ziegelmauer unter dem barocken Putz aus der Erbauungszeit des Hauses (1753/54) angebracht worden. Über diese "Ausgleichschicht" hatte man noch eine Schilfmatte als Haftputzunterlage befestigt. Nach Auskunft der Bauarbeiter sollen die Tonpfeifenstiele ungefähr eine Fläche von 1,2 mal 1,5 Metern bedeckt haben.
Die längsten Stielfragmente messen 43 Zentimeter, die kürzesten 4 Zentimeter, wobei die meisten Fragmente etwa 10 bis 12 Zentimeter lang sind. Die erhaltenen Mundstücke, wie auch die übrigen Stielpartien, weisen keine Gebrauchsspuren auf. Es könnte sich also um sekundär verwendeten Bruch handeln. Nach den Stielumschriften zu urteilen dürften es holländische Fabrikate oder deutsche Nachahmungen sein, deren jeweiliger Ursprungsort noch zu erforschen wäre.
Die Idee, Tonpfeifen(bruch) als Ausgleichsmaterial für eine unebene Wand bzw. Putzuntergrund zu verwenden, ist sicher mehr die Ausnahme als die Regel gewesen; gleichwohl belegt dieser Befund eindrucksvoll die große Individualität und den Einfallsreichtum der Menschen, auch Abfall doch noch einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.

 

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Band 16/2003, S. 154-159
Daniel Schulz: Smoking - No Smoking. Pfeifenraucher in Schloss Ludwigsburg, Württemberg

Im Ludwigsburger Schloss fanden sich bei Restaurierungen Graffiti von Pfeifenrauchern, die von Handwerkern aus der Bauzeit des Schlosses um 1725 - 35 stammen. Es sind Pfeifenraucher mit klassischer Tonpfeife - vermutlich deutsche Handwerker oder Gesellen - und Pfeifenraucher mit Gesteckpfeife - italienische und kroatische Handwerker - dargestellt. Am Schlossbau herrschte multikulturelles Getümmel: Nicht nur Spitzenkünstler kamen aus Italien, Österreich und Böhmen, sondern auch einfache Handwerker.

Zeichnung

Pfeifenraucher Nr. 1, ein Kroate
 

Die Pfeifen helfen die Dargestellten bestimmten Kulturkreisen zuzuordnen. Von besonderem Interesse ist die Karikatur eines Kroaten. Er kann an Hand der dort typischen Gesteckpfeife und an seiner Krawatte identifiziert werden. Nach den zahlreichen kroatischen Handwerkern und ihren charakteristischen Halstüchern heißt heute noch ihre Ansiedlung in Ludwigsburg "Krawattendörfle".

 



Zeichnung

Karikatur eines Pfeifenrauchers

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Band 16/2003, S. 159-164
Maren Weidner: Tonpfeifenfunde aus der Hamburger Reichenstraße

Bei den Funden ist ein besonders hoher Anteil eindeutig aus deutschen Werkstätten stammender Tonpfeifen festzustellen. Für Hamburg waren in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts neben Altona und Hannoversch Münden vor allem Wahmbeck, Großalmerode und Uslar die wichtigsten Lieferorte. Besonders auffällig ist das gehäufte Auftreten von Pfeifenstielen mit den Namen Knecht und Goebel. Es bestätigt sich aber auch die schon häufiger bei norddeutschen Funden gemachte Beobachtung, dass die Pfeifenbäcker in Südniedersachsen und Nordhessen Goudaer Marken kopierten. Die Seitenmarke "Wappen von Gouda" wird dabei zu einem geteilten Schild mit vertieften Punkt verfremdet, so dass die Plagiate hieran gut erkennbar sind.

 

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Band 16/2003, S. 165-170
Wojciech Siwiak: Pfeifenfunde des 17. und 18. Jahrhunderts aus archäologischen Grabungen im Stadtgebiet von Bydgoszcz (Bromberg)

Die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammenden Pfeifen sind ihren Marken nach zu schließen nicht aus den Niederlanden importiert worden. Vielmehr kommt überwiegend die ab ca. 1750 tätige Fabrik in Roscin (Rostin in der Neumark) als Herstellungsort in Frage, aber auch Lieferungen aus Weißenspring sind durch Stielaufschriften belegt. Die Tonpfeifen wie auch Porzellanpfeifenköpfe, darunter einer aus Tettau, belegen den regen Fernhandel der Stadt am Ende des 18. Jahrhunderts.

Plakette  

Die Funktion einer kleinen Plakette aus Horn mit dem Bild eines Rauchers ist noch nicht geklärt.

 


Plakette aus Horn mit
Darstellung eines Pfeiferauchers,
um 1800, Durchmesser 31 mm






Tonpfeife

In Bydgoszcz gefundene Tonpfeife mit eiförmigem Kopf, Ende 18. Jh.

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Band 16/2003, S. 170-180
Natascha Mehler: Altes und Neues vom Tabak und von Tonpfeifen in Island

Die gemeinsame Betrachtung von Schriftquellen und dem gesamten archäologischen Fundmaterial zeigt, dass die Isländer etwa im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts erstmals in Kontakt mit Tabak kamen. Ab dieser Zeit verbreitete sich der Tabakkonsum mittels tönerner Pfeifen sehr schnell auf der gesamten Insel. Die notwendigen Utensilien, Tabak und Pfeifen, kamen entweder auf legalem Wege durch dänische Handelspartner oder illegalem Wege mit ausländischen Schmugglern nach Island. Zahlreiche Pfeifenfunde machen deutlich, dass dabei Produkte aus Holland dominieren, eine große Zahl von Pfeifen aus Dänemark stammt, im Gegensatz dazu aber wenige Stücke aus England, Schweden oder Deutschland im Fundmaterial identifiziert werden konnten.

Pfeifenfragmente

In Viðey gefundene Fersenpfeifenfragmente,
vermutlich aus den Niederlanden, dat. ca. 1650-1675

 




Pfeifenkopf und Fersenpfeife

Gesteckpfeifenkopf von Johann Carl Christoph Pabst in Uslar/D, 19. Jh., und Fersenpfeife von Johan Adolph Rømer aus Nørre Sundby/DK, um 1800

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Band 16/2003, S. 180-189
Richard Gartley: Deutsche "Stummelpfeifen" von Ausgrabungen in den USA

In einem breit angelegten Überblick werden Funde von Gesteckpfeifenköpfen aus dem 19. Jahrhundert vorgestellt, die von Großalmerode und Uslar in die USA exportiert wurden. Dabei sind neben allgemeinem Darstellungen (Philosoph, Herkules, Frauenkopf, Türke) vor allem die Porträtpfeifen amerikanischer Politiker und Präsidenten von Interesse. Sie können auf wenige Jahre genau datiert werden, da die Popularität der Pfeifen von der Kariere der Politiker abhängig war. Dabei ist der bisherigen Ansicht zu widersprechen, solche Pfeifen seien bevorzugt von Sklaven geraucht worden.

Philosophenkopf

Philosophenkopf aus der Töpferei John Tabor in East Alton, New Hampshire

Belegt werden kann die Produktion solcher Pfeifen durch amerikanische Fabriken, die in Ohio, New Hampshire und Virginia ansässig waren. Die einheimische Produktion war zwar qualitativ schlechter, doch konnten die Hersteller die Störungen des Welthandels infolge des amerikanischen Bürgerkrieges für sich nutzen.

 

Gesteckpfeifenkopf

Glasierter Gesteckpfeifenkopf aus Großalmerode mit dem Porträt eins antiken Philosophen, gefunden in Fort Sanders, Wyoming


Porträtpfeife

Porträtpfeife von Frank Pierce, 1853-1857 amerikanischer Präsident, gefunden in San Juan Island

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Band 16/2003, S. 190 f.
Martin Kügler: Der Gesellenbrief des Johannes Wilhelm Dorn von 1777

Erstmals ist ein Gesellenbrief aus Grenzhausen (Westerwald) entdeckt worden, der von Peter Dorn, dem Obermeister der Pfeifenbäcker in der damaligen Grafschaft Wied-Neuwied, unterschrieben ist. Der neue Geselle J.W. Dorn war 1756 geboren worden und mit dem Obermeister weitläufig verwandt. Er stammte aus einer armen Pfeifenbäckerfamilie und wurde im Jahr 1781 Meister, starb aber bereits 1796. Das Dokument ist ein seltenes Zeugnis aus dem Leben eines einfachen Pfeifenbäckers im 18. Jahrhundert.

Brief

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Gesellenbrief des Johannes Wilhelm Dorn in Grenzhausen von 1777

 

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Band 16/2003, S. 192
Natascha Mehler: Eine Geschichte über den vielfältigen Gebrauch und Nutzen von Tabak

In einer mündlich tradierten Geschichte wird berichtet, dass wohl zu beginn des 20. Jahrhunderts ein Mann seine Hämorrhoiden mit Tabak behandelt haben soll - und Erfolg hatte.
 

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Band 16/2003, S. 193
Heinz-Peter Mielke: Notizen zur Tonpfeifenproduktion im Veneto

Neben Glaspfeifen, angefertigt von Glasmachern aus Murano, wurden im Veneto auch Tonpfeifen hergestellt: in Chioggia, Bassano del Grappa und in Piazzola sul Brenta. Eine dieser Manufakturen in Bassano besteht noch heute, hat aber inzwischen auf Pfeifen aus Wurzelholz umgestellt.
 

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Letzte Aktualisierung: 29.08.2010
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